Zahnimplantate / Implantate

Zahnimplantate

Zahnimplante

Schöne und feste Zähne vermitteln unumstritten Attraktivität.
Es ist leichter jemandem Sympathie entgegen zu bringen, der durch sein freies und strahlendes Lächeln überzeugt. Und Dank einer der Errungenschaften der modernen Zahnmedizin, dem Implantat, ist es heutzutage sogar dauerhaft möglich, mit einem solchen makellosen Lächeln zu bezaubern.

Ein solcher Zahnersatz hat bis zu drei künstliche Teile:
das Zahnimplantat als Zahnwurzel, das Verbindungsstück und die Zahnkrone. Die meistens aus Titan bestehende Zahnwurzel ist zwischen 8 und 16 mm lang und hat die Form einer Schraube oder eines Zylinders. Sie wird in den Kieferknochen eingebohrt und heilt dort ein, wodurch z. B. für abnehmbare Prothesen ein besserer Halt gegeben ist. Doch das Zahnimplantat eignet sich ebenfalls als Anker für Zahnbrücken oder als Zahnlückenschließer.


Vorteile vom Implantat

Die Vorteile im Gegensatz zu den herkömmlichen Prothesen sind offensichtlich.
Der bisherige, klassische Weg, eine Zahnlücke zu schließen, ist die festsitzende Brücke. Dabei werden die Nachbarzähne des entfernten Zahns als Brückenpfeiler präpariert.
Beim Zahnimplantat hingegen bleibt die natürliche Zahnsubstanz der Nachbarzähne erhalten.
Dieser festsitzende Zahnersatz eignet sich auch hervorragend für Zahnlücken, die für die konventionelle Brücke zu groß sind und durch herausnehmbare Teilprothesen ersetzt werden müssen.
Die Zahnimplantate dienen dabei sozusagen als Brückenpfeiler und sollen die Belastbarkeit des herausnehmbaren Zahnersatzes verbessern.
Bei vollständigem Zahnverlust, wird meist zur klassischen Totalprothese gegriffen. Durch mehrere Zahnimplantate kann man jedoch herausnehmbare Prothesen sicher im zahnlosen Kiefer verankern und beugt damit dem Prozess des Knochenabbaus vor, der nach dem Verlust von Zähnen festzustellen ist.


gründliche Voruntersuchung

Die Entscheidung für oder gegen ein Zahnimplantat sollte gut überlegen sein. Eine gründliche Untersuchung, bei der der Zahnarzt Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen ausschließen konnte, sollte auf jeden Fall vorausgegangen sein.
Dabei sollte auch festgestellt worden sein, ob der Kieferknochen genügend Substanz aufweist, damit das Zahnimplantat tief genug verankert werden kann.
Bestimmte Allgemeinerkrankungen mindern ebenfalls die Erfolgsaussichten der Implantation, hinzu kommt, dass der Körper nach dem operativen Eingriff Abwehrreaktionen aufzeigen kann.
Diese Aspekte sind natürlich nicht unbedeutend, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich diesen kostspieligen Zahnersatz einsetzen zu lassen. Wichtig ist jedoch, dass trotz der langen Behandlungs- und Einheilungdauer und bei guter Pflege des Zahnersatzes, der Nachbarzähne und des Zahnfleisches, das Zahnimplantat eine hohe Erfolgsquote hat.
Es ist, wie ein natürlicher Zahn, durch das Zahnfleisch vor Infektionen geschützt und hat dadurch eine ähnliche Lebensdauer wie dieser. Der entscheidende Faktor für die lange Lebensdauer des Zahnimplantats ist die tägliche, gründliche Zahnpflege, die eine Infektion des Zahnfleischs verhindert.


Kosten

Die Kosten für ein Zahnimplantat sind natürlich höher als die für eine herkömmlichen Zahnersatz und liegen bei einer Einzelzahnimplantation zwischen € 1.700,00 und € 4.000,00.
Seit dem 1. Januar 2006 wird laut des GKV-Modernisierungs- gesetzes ein fixer Zuschuss für notwendigen Zahnersatz gewährt.
Das heißt, der Patient hat einen Anspruch auf einen Kostenzuschuss, wenn ein dementsprechender Zahnbefund vorliegt.
Entscheidet er sich z. B. für ein Einzelzahnimplantat, liegt die Höhe des Festzuschusses, den die gesetzliche Krankenkasse zahlt lediglich zwischen € 270,00 und € 530,00.
Um den eigenen Kostenanteil zu senken, kann der Patient aber zum Beispiel eine Zahnzusatzversicherung abschließen.

Infomationen zum Thema Zahnersatz und Zahnimplantate erhalten Sie auch auf www.zahngebot.de.

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